schlurf net • dietmar egle im zwischennetz

Texte

wers

plump und gerissen
ohne gefühl
warten auf senf
und knödel mit schnee
wir sind getoten geworden
und fliegen
verrottet ist der -
mann weiß zuviel
von wagenschmiere
die speichen luchsen
mir mich ab
und du
du fährst römlich
vergessen was war
vergessen
nur sperrmüll
die gibt's erst im frühjahr
verfänglich ein glück
hinter drähten
wir stachen leckens in see
die schwärze des druckes
ist aufgewaschen
und tödlich gerinnt
mir ein see
die zeiten
verstehen nicht mein
verlangen
die gänge sind alle schon
ausgegangen
die flüchte sind alle verweht
und kein kind ist
geblieben
und ein lachen
brach sich die lippen ab
zwischen zähnen
schreie sind allein geboren
die wege gehen fort
ich bin allein
auf hügeln
und schaue in die mond
wir sind nie gefunden
worden
wir haben uns
vertoren
ich weiß von gar nichts
nicht einmal zuwenig
die städte grauen in mauern
die klötze fahren zu zweien
und fliehen
ich steh allein aus meiner mitte
verworren
zu müde zum schreien
zu müd auch zum sein
ich lege mich quer in die rinne
ich säge mich durch
und hoble grüne späne
von äpfeln und anderem obst
ich liege
ich schwere
ich saure
ich verkehre
nicht mehr mit mir
ich schaue
nur
in die wand
im nebel
und vor mir
und stehe nur so
kein blut ist geflossen
die kälte ist -
mann spürt nur verstohlen
ein lächeln jenseits
ich spiele mit karten
ich würfle vergebens
der zufall hat ausgang
bis jänner
ich steige hinab
in die heiligen gräle
verzehre die schwere der stämmigen säle
vergesse den taumel
bin wie ein baum
mit wurzeln nach oben
die äste vergraben
so kann ich nicht leben
so will ich mich geben
das was fault an den wurzeln
soll trocknen
ich such nicht die krümel
an den würmern
ich such
vielleicht macht's nichts aus
wer flügel hat
oder spinnen-
fäden zieht übers gras
du bist wie ein schrei ins wasser
vergoren und erstickt
gegen wände aus lüften gerannt
mein freund
sei immer so wie der wind
die gänge sind hohl
die stiegen sind leer
die flüsse schweigen sich aus
die meere kotzen
das land erbricht
der himmel speit mich aus
meinen träumen
endlich
versinken im schaum
du graust mich
ich kegle mir die ohren
zu keinem winter mehr aus
vergiß
vergiß den wagen den großen
der bär zeigt dir keinen weg
versteh
versteh nur was
die lachse im sommer treiben
versuche das leben zu schweigen
und stürme
stürme flugs entzwei
oder entmehren
ein schweigen geboren
ein kratzen gestohlen
mit fängen und wüten
und grausigen
lieb lachenden augen
vorbeien
entzweien
der flug das geschwür
ich taumle entsetzt
zwischen stühlen
und großbeinigen worten
worin bestehen
meine kränze
was würgt mich am tag
schon die nacht
verwehe mein freund
verwehe
zu sein ist kein leben für dich
verlasse
entlasse
du schreibst allein
in dein buch
geh sterne zählen
geh fänge stehlen
geh einfach längsseits der meere
geh auf
laß dich gehen
und schau dir nicht nach
es ist zeit
geworden
wir fliegen eintags
das gericht
verfolgend
zwerchfellstaubend
legt sich eine ruhe ins gras
ich weiß seit gestern
schon immer
wieder und wieder nichts
was soll ich mich krümmen
an hunger
ich bin eng gezogen in mir
verlogen und faul
such nach löchern im maul
die stinken
damit ich ersticke
verworren und stein
globus
und glotzus
genugen